Über Zwölfte Koje links

Sonderanfertigugen

Established 2012 

 

Seit 2012 entstehen bei Zwölfte Koje links robuste Taschen, Alltagshelfer und farbenfrohe Roll Up Backgammons – sowohl aus neuen und neuwertigen als auch Upcycling-Materialien. Die Mission: Zeigen, dass aus Vintage-Stoffen, alten Textilien und Materialresten wunderbare neue Lieblingsteile werden können.

 

 

Persönlich und mit Know-how

 

Jeder Artikel wird in Deutschland mit Sorgfalt und Expertise handgefertigt. Das Ergebnis? Ein famoses Endprodukt, an dem du genauso viel Freude haben sollst wie die Macherin selbst. Denn so sollte es schließlich sein!

 

So nachhaltig wie möglich

 

Ressourcenschonung wird hier gelebt: weitestgehend papierlos arbeiten, Ökostrom für alle Arbeitsgeräte, CO2-neutraler Versand mit DHL GoGreen, wiederverwendete Versandkartons und generell plastikfreie Verpackung. Konsequent nachhaltig eben.

 

 

Dein persönliches Unikat

 

Schnitt gefällt, Farbe nicht? Oder du hast einen Lieblingsstoff, aus dem dein Wunschprodukt entstehen soll? Kein Problem! Individuelle Anfertigungen sind möglich. Eine zeitnahe Beratung zu Material und Details inklusive.

 

  Galerie Sonderanfertigungen                                     

 ➤ Kontakt

 

Christina Rüttinger Zwölfte Koje links

Wie ich wurde, was ich bin

 

Zu Weihnachten 1989 bekam ich meine erste Nähmaschine geschenkt, eine Riccar Model 8410. Die Herstellerfirma gibt es schon längst nicht mehr, aber der „good ole boy“ läuft und läuft und läuft. Er hat den Umzug von München nach Hamburg im Jahr 1995 unbeschadet überstanden und noch vier weitere Wohnungswechsel innerhalb Hamburgs.

 

War die Maschine zu Anfang hauptsächlich dafür zuständig, die Löcher in meinen Levi´s 501 im Zaum zu halten, wurde sie später für mich *das* Werkzeug zum Hosenkürzen. Denn irgendwie hörten die Standardhosenlängen früher bei L32 einfach auf. Echt wahr!

Meine erste „echte“ Textilarbeit nähte ich ziemlich spontan im Jahr 2005. Die Uromi (1923 - 2021) hatte mir für den Sohn einen Original Siebzigerjahre-Stoff mit Kaufmannsladenmotiv geschenkt.
„Da kann man Kissenbezüge draus machen!“, sagte die Urgroßmutter. Ne, dachte ich, diese Ladenszene darf man nicht zerschneiden. Und so entstand daraus eine gefütterte Decke für den Raketensohn, sogar mit Reißverschluss, sodass er sich darin wie in einen Schlafsack einmuckeln konnte.

Wieder fünf Jahre später begleitete ich meine beste Freundin zu einem Nähkurs, den die üblichen Verdächtigen und ich ihr zum Geburtstag geschenkt hatten. Eine musste mit und das war ich. Und dort, in einem kleinen Hinterzimmer eines Hamburger Stoffladens, packte es mich. Die Lust am Nähen und an der Arbeit mit Textilien hält bis heute, über eine Dekade später,  an und hat schnell Ausmaße angenommen, die es mir unmöglich machen, alles selbst zu benutzen oder zu verschenken. Und für "hinten im Schrank" ist es auch zu schade. ;)



Was ich sonst so gemacht habe?

Ach, viel, das wollt ihr alles gar nicht wissen!

Nur ein paar Eckpunkte: Ich bin ausgebildete Sortimentsbuchhändlerin und Diplom-Dokumentarin und habe die Buchbranche von fast allen Seiten kennengelernt. Zuerst habe ich im Laden „an der Front“ gearbeitet, später dann in mehreren Verlagen im Vertrieb. Zuletzt war ich Einkäuferin in einer Versandbuchhandlung.

Das Leben hat mich dann an ein komplett anderes Ufer gespült und nun fröne ich meiner Buchleidenschaft eben nur noch als Privatperson. Was nicht weiter tragisch ist, denn das, was ich Ende 2012 zu meiner Arbeit gemacht habe, bereitet mir ebenso viel Freude und kommt mit einer tiefen Zufriedenheit daher. Lucky me.

 

Ich freue mich über Feedback, Anmerkungen und Anfragen! Schreibt mir, ich beeile mich mit der Antwort!

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

                                                                                                            - Aristoteles