Vintage inspirierte Taschen und Accessoires

Vintage inspirierte Clutch im Mid Century Stil

 

Seit 2012 werden bei uns in der Zwölften Koje links Vintage inspirierte Taschen und Accessoires in verschiedenen Größen und Ausführungen sowie Wohntextilien und schönes Gedöns aus ausgesuchten Retrostoffen, veganem Leder und Wachstuch gefertigt.
Mal maritim, mal traditionelle Japangrafik, aber fast immer mit einer Prise Fünfzigerjahre-Retro.


Mid Century Style made in Hamburg

Detailaufnahme Nähmaschinenfuß

 

"Wir" sind bisher nur eine!
Alle Artikel werden von mir, Tina, persönlich mit Sorgfalt und Know How sowie einer gehörigen Portion Spaß angefertigt, sodass Du am Ende ein famoses Endprodukt in Händen hältst, an dem Du hoffentlich ebenso viel Freude hast wie ich! Denn so sollte es schließlich sein!


Auf Wunsch gibt´s Individuelles

Sonderanfertigugen

 

Falls Dir der Schnitt bzw. die Form, nicht aber Muster und Farbe gefallen, oder Du eines der Zwölfte Koje links-Produkte aus einem persönlichen Lieblingsstoff genäht haben möchtest, schreib mir!  Ich melde mich zeitnah, damit wir Fragen und Details klären können und berate Dich gern in Sachen Materialbeschaffenheit.


Wie ich wurde, was ich bin

Christina Rüttinger
Foto: Ingo Schmitt

 

Das wird lang...

 

Zu Weihnachten 1989 bekam ich meine erste Nähmaschine geschenkt, eine Riccar Model 8410. Die Herstellerfirma gibt es schon länger nicht mehr, aber der „good ole boy“ läuft und läuft und läuft. Er hat den Umzug von München nach Hamburg im Jahr 1995 unbeschadet überstanden und noch drei weitere Wohnungswechsel innerhalb Hamburgs.

 

War die Maschine zu Anfang hauptsächlich dafür zuständig, die Löcher in meinen Levi´s 501 im Zaum zu halten, wurde sie später für mich DAS Werkzeug zum Hosenkürzen. Denn irgendwie hörten die Standardhosenlängen früher bei L32 einfach auf. Echt wahr!

Meine erste „echte“ Textilarbeit nähte ich ziemlich spontan im Jahr 2005. Unsere Uromi hatte mir für unseren Sohn einen Original Siebzigerjahre-Stoff mit Kaufmannsladenmotiv geschenkt.
„Da kann man Kissenbezüge draus machen!“, sagte Uromi. Ne, dachte ich, diese Ladenszene darf man nicht zerschneiden. Und so entstand daraus eine gefütterte Decke für den Raketensohn, sogar mit Reißverschluss, sodass er sich darin wie in einen Schlafsack einmummeln konnte.

Wieder fünf Jahre später begleitete ich meine beste Freundin zu einem Nähkurs, den die üblichen Verdächtigen und ich ihr zum Geburtstag geschenkt hatten. Einer musste mit und das war ich. Und dort, in einem kleinen Hinterzimmer eines Hamburger Stoffladens, packte es mich. Die Lust am Nähen und an der Arbeit mit Textilien hält bis heute an und hat schnell Ausmaße angenommen, die es mir unmöglich machen, alles selbst zu benutzen oder zu verschenken. Für hinten im Schrank ist es auch zu schade.

Und da sind wir nun, ich und die Maschinen um den good ole boy, die mit dem Umzug von Zwölfte Koje links in die Modenäherei Kandemir im September 2015 um die eine oder andere Industriemaschine ergänzt wurden!

 

Vintage-Fan

Meine Liebe zu Fünfzigerjahre-Grafik und -Design hat sich schon sehr früh entwickelt. „Oma und Opa Mittermayrstraße 16“ hatten sich nach dem Krieg nach und nach neu eingerichtet und ich, anstatt Mid Century-Möbel als Kind der Siebziger als muffig und altmodisch abzulehnen, fand Nierentisch und Sputniklampe schon als Fünfjährige höchst apart. Und so ist es auch geblieben.

Als ich zum Nähen kam, vernähte ich zunächst alles, was mir in die Finger kam. Erst später fand ich meinen heutigen Stil unter der Verwendung von ausgesuchten Retrostoffen mit Fünfzigerjahre-Grafik, Japanmustern und, sofern auffindbar und käuflich, Originalstoffen aus den 50ern und frühen 60ern.

 

Was ich sonst so gemacht habe?

Ach, viel, das wollt Ihr alles gar nicht wissen!
Ich bin ausgebildete Sortimentsbuchhändlerin und Diplom Dokumentarin und habe die Buchbranche von fast allen Seiten kennengelernt. Zuerst habe ich im Laden „an der Front“ gearbeitet, später dann in mehreren Verlagen im Vertrieb. Zuletzt war ich Einkäuferin in einer Versandbuchhandlung.

Das Leben hat mich dann an ein komplett anderes Ufer gespült und nun fröne ich meiner Buchleidenschaft eben nur noch als Privatperson. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn das, was ich Ende 2012 zu meiner Arbeit gemacht habe, wird nicht mit weniger Leidenschaft betrieben und kommt mit viel Spaß und einer tiefen Zufriedenheit daher.
Lucky me.

Ich freue mich immer über Feedback! Und Anfragen jedweder Art sollt Ihr natürlich auch loswerden! Schreibt mir, ich beeile mich mit der Antwort!